Große Herausforderungen – egal ob beruflicher oder privater Natur – meistern sich leichter, wenn Sie eine lockere Grundhaltung haben. Daher möchte ich Ihnen heute ein paar Anregungen mit auf den Weg geben, um aus dem „ Alltagsmodus“ schnell in einen energetisierten „Präsentationsmodus“ zu finden.

Der bewegliche Atem öffnet die Stimme stärkt die Präsenz im Raum und setzt die Körpergestik frei. So macht Sprechen einfach Spaß!

Mit folgenden Übungen können Sie ganz einfach körperliche Blockaden lösen, Ihre Präsenz vergrößern und Ihre Stimme verstärken. Bewegung, Atem und Stimme kommen hier zusammen. Probieren Sie es aus!

  • Wirbelsäulenbeuge, Kopf und Nacken aushängen, ausatmen auf WWW-Ton:
    Stellen Sie Ihre Füße etwa hüftbreit nebeneinander und lassen Sie sich Wirbel für Wirbel nach vorne aushängen, nutzen Sie die Schwerkraft Ihres Kopfes, Ihre Knie sind locker –gestreckt. Atmen Sie dabei mit einem entspannten WWW-Ton aus. Richten Sie sich mit der nächsten Ausatmung Wirbel für Wirbel wieder auf – 24 Wirbel, wie eine „Gliederkette“ übereinander – der Kopf sitzt locker oben auf, Ihr Blick richtet sich nach vorne. Wiederholen Sie das drei bis vier mal.
  • Schuckeln – von der Fußsohle bis zur Nasenspitze, ausatmen auf WWW-Ton:
    Stellen Sie Ihre Füße wieder hüftbreit nebeneinander und schubsen sich jetzt leicht vom Boden ab, ohne die Füße zu heben. Schicken Sie eine Bewegungswelle von der Fußsohle bis  zur Nasenspitze. Beobachten Sie, wie diese Welle sich durch Becken, Bauch, Brustkorb, Schultern und Ihren Nacken fortsetzt. Überall da, wo Sie sich noch angespannt fühlen, lassen Sie sich von der Bewegungswelle öffnen. Wiederholen Sie das zwei bis drei Minuten lang.
  • Den Körper ausklopfen, ausatmen auf WWW-Ton:
    Beugen Sie sich nach vorne und klopfen Sie mit beiden Händen ein Bein nach dem anderen von unten nach oben bis zum Becken aus. Denken Sie daran, auf den WWW-Ton auszuatmen. Dann klopfen Sie Ihr Gesäß, ganz wichtig – wir sitzen meist viel zu viel und brauchen hier unbedingt eine Energetisierung! Jetzt fahren Sie fort Brust und Schultern auszuklopfen. Steichen Sie sich Ihren Nacken aus, Ihr Gesicht und zum Abschluss streichen Sie vom Haaransatz Ihre Haare nach hinten – das macht Sie wach und öffnet Ihre Augen.
  • Wiederholung Schuckeln – von der Fußsohle bis zur Nasenspitze, ausatmen auf WWW-Ton
  • Öffnen Sie Ihre Stimme mit dem HAAA-Ton:
    Heben Sie beide Arme zur Seite hoch – die Schultern bleiben dabei entspannt – lassen Sie den Atem ganz von alleine einstöhmen ! – und dann lassen Sie die Arme mit einem Seufzton auf Haaa nach unten fallen. Ihr Ton „fällt“ gleichzeitig mit Ihrem Armen, lassen sie Ihren Kiefer hängen. Wiederholen Sie das fünf bis zehn mal.

Wie geht es Ihnen jetzt? Sind Mimik und Gestik lockerer, ist Ihre Stimme präsent und offen? Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren Herausforderungen! Es würde mich freuen, wenn Sie die eine oder andere Übung in Ihren Alltag integrieren könnten. Senden Sie mir gerne Ihre Rückmeldung, in welchen Situationen Sie das Kurztraining anwenden.